Presseberichte

 

Presseberichte

Entlebucher Anzeiger vom 23.03.2018
Bericht KT SH 2018

 

 

 

 

 

Berner Bär vom 17.01.2012

Bericht 91

 

 

 

 

 

BernerBär vom 15.05.2012

Bericht 02 (1)

 

 

 

 

Berner Zeitung vom Dezember 2008
Bericht 03

 

 

 

 

 

Langenthaler Tagblatt, 3. Mai 2005

Singkurse für Kinder und Eltern sind im Trend. Eine Pionierin ist Martina Seeliger. Sie hat in Deutschland das Fach Musikgarten studiert und unterrichtet nach diesem Konzept seit acht Jahren. Ein Besuch im Langenthaler Schnupperkurs.

Beschwingt steht Martina Seeliger von ihrer roten Bodenmatte auf. Acht Kinder im Alter von 18 Monaten bis drei Jahren, in Begleitung von Mutter, Vater oder beiden Eltern, machen es ihr nach. Mit immer demselben Lied wird jedes Kind einzeln willkommen geheissen. Zur eigenen Begrüssung dürfen die Kinder eine rhythmische Begleitung auswählen: Klatschend, stampfend oder winkend wird gesungen, getanzt und gelacht.

Martina Seeliger singt „April, April, April, dä weiss nid, was er will….“ Kinder und Eltern begleiten sie mit Glöckchen. Martina wiederholt das Lied immer wieder, die Kleinen machen ständig neue Vorschläge, wie sie das Stück begleiten können. Ein Vater beginnt verhalten mitzusummen, Mütter singen leise mit. Mit bunten Nylontüchern wird zur Musik ab Tonband getanzt, auf Klangstäben versuchen die Kinder den Takt zu „ Roti Rösli im Garte“ zu schlagen. Zwar haben noch nicht alle den Rhythmus gefunden. Doch Monika Reber aus Wynau, die mit der zweijährigen Noelia den Schnupperkurs besucht, ist „ganz begeistert“ .

Zu Hause Zeit zum Singen nehmen

Im Musikgarten geht es nicht darum, Wunderkinder oder musikalische Genies heranzuziehen. „ Die Kinder sollen hier den ungezwungenen Umgang mit der Musik lernen“, erklärt Martina Seeliger, die am HOHNER-Konservatorium Trossingen (Deutschland) die Hauptfächer Akkordeon und Musikgarten studiert hat.

Von Felix begleitet

Eine Stunde später sitzen die Kinder im Alter zwischen drei und vier Jahren auf den roten Bodenmatten im Kreis. Durch ihre Lektion führt sie die Geschichte vom „Himmugüegeli“ Felix, das umziehen will, weil es ihm in der alten Wohnung nicht mehr gefällt.

Auch in diesem Kurs kommen die Klangstäbe zum Einsatz, allerdings bereits drei: die Töne d, fis und a. Nacheinander schlagen die Kleinen auf die Stäbe und singen dazu die gebräuchliche Solmisation: Do, Mi, So.

Auch bei den Grossen werden die gesungenen Lieder mit Instrumenten begleitet. Schon lautstark singen die kleinen Musiker mit und klopfen, hämmern, rollen ihre Hölzchen (Claves), Glöckchen oder Trommeln.

Ein richtiger Augenschmaus für uns Zuschauer.